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Autismusspezifische Therapie

Entwicklungs- und verhaltensbasierte Psychotherapie für Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen in München (HeilprG)

*Alle Leistungen erfolgen auf Selbstzahlerbasis

Die autismusspezifische entwicklungs- und verhaltensbasierte Therapie ist eine individuell ausgerichtete psychotherapeutische Begleitung für Kinder und Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störungen. Sie berücksichtigt neuroentwicklungsbedingte Besonderheiten in Wahrnehmung, Kommunikation, Emotionsverarbeitung und Verhalten und verbindet entwicklungspsychologische, verhaltensbasierte sowie weitere psychotherapeutische Ansätze.

 

Die Therapie richtet sich nicht an äußeren Anpassungszielen aus, sondern am Verstehen individueller Entwicklungsverläufe, innerer Belastungen und vorhandener Ressourcen. Grundlage der Arbeit sind evidenzbasierte Verfahren, eine klare therapeutische Struktur sowie eine wertschätzende, transparente Zusammenarbeit mit Eltern, Bezugspersonen und – bei Bedarf – weiteren Fachstellen.

 

Die therapeutische Planung erfolgt auf Basis einer sorgfältigen Assessment-basierten Einschätzung der aktuellen Entwicklungs- und Lebenssituation. Diese umfasst u. a. Beobachtung, strukturierte Gespräche und standardisierte Verfahren. Auf dieser Grundlage werden individuelle Therapieziele definiert und der therapeutische Prozess fortlaufend angepasst.

 

Ziel der autismusspezifischen Therapie ist es, emotionale Stabilität zu fördern, belastende Verhaltensmuster zu reduzieren und alltagsrelevante Kompetenzen nachhaltig zu stärken – unter Berücksichtigung des familiären, schulischen und sozialen Umfelds.

Eltern- und familienzentrierte Therapie

 

Ein wesentlicher Bestandteil der autismusspezifischen Therapie ist die Einbindung der Eltern und Bezugspersonen. Diese umfasst psychoedukative Elemente, Elterntraining sowie die gemeinsame Entwicklung konkreter, alltagstauglicher Strategien. Ziel ist es, Sicherheit, Orientierung und Handlungskompetenz im familiären Alltag zu stärken und therapeutische Effekte langfristig zu stabilisieren.

Mögliche Themen und therapeutische Arbeitsfelder

  • Emotionsregulation und Umgang mit Überforderung

  • Verhaltensauffälligkeiten (z. B. Rückzug, Impulsivität, aggressives oder selbstverletzendes Verhalten)

  • Soziale Interaktion und soziale Orientierung

  • Kommunikation (verbal, nonverbal, unterstützend)

  • Angst, Stress und innere Anspannung

  • Schlafstörungen und dysregulierte Schlaf-Wach-Rhythmen

  • Essstörungen, selektives Essverhalten und Nahrungsverweigerung

  • Toilettentraining und Aufbau körperbezogener Selbstständigkeit

  • Übergänge, Veränderungen und Unsicherheiten im Alltag

  • Aufbau von Selbstständigkeit und Alltagskompetenzen

  • Selbstwahrnehmung, Selbstwert und Identitätsentwicklung

  • Schulische Anforderungen und institutionelle Kontexte

  • Förderung von Lern-, Spiel- und Explorationsverhalten

Formate

Praxis

Online

Hausbesuche

Eltern-Kind-Situation während psychologischer Begleitung2

Manchmal reicht ein einziger Funke, ein Moment der Klarheit, eine kleine Geste, ein Gedanke, der bleibt, um Veränderung in Gang zu setzen.

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